Über diese Tagung

Political Correctness gone wild? Nein! Auf der Tagung „Correctly Political! Sprachkritik und kritischer Sprachgebrauch für das 21. Jahrhundert“ wird das Thema *ismus-Kritik und reflektierte Sprache nicht als 'kontroverses Thema' inszeniert werden. Im Gegenteil soll zur Abwechlung einmal vorausgesetzt werden, dass das Streben nach einem kritischen Sprachgebrauch sinnvoll ist und weitergehende Fragen ins Zentrum des Interesses rücken.

Was natürlich nicht heißen soll, dass wir unkritisch auf den Gegenstand blicken. Ist eine „gerechte Sprache“ überhaupt möglich? Was soll „Reflexion“ eigentlich bedeuten und handelt es sich nicht um eine Anmaßung? Schaffen neue Sprachpraktiken neue Formen der Ausgrenzung? Solche Fragen sollen uns beschäftigen — immer jedoch innerhalb einer Vorstellung von Gesellschaft, die Vielfalt als Tatsache, Chance und Ziel begreift.

Ein von Studierenden der Universität Hamburg entwickelter Code of Conduct und eine Fragenmoderation sollen das Publikum zur Reflexion über eigene Privilegien anhalten.

Durch die Tagung soll das Thema Sprachkritik im deutschsprachigen (sprach-)wissenschaftlichen Diskurs wieder sichtbarer werden. Vor allem soll sie jedoch die Möglichkeit für kritischer (Sprach-)Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen bieten, sich zu vernetzen.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Tagung wird von der Körber-Stiftung im Programm Körber-Fonds Nachwuchsforschung gefördert.


Correctly Political!

Correctly Political!

Sprachkritik und kritischer Sprachgebrauch für das 21. Jahrhundert

Tagung, 24.-25. Juli 2014, Uni Hamburg, ESA1 O 221

Mit Noah Sow, Ruth Wodak, lann hornscheidt, Heike Wiese, Reyhan Şahin u.v.a.

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